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EMS als sanfte Therapieform

In der Medizin und in der Rehabilitation werden EMS-Anwendungen durch Ärzte und Therapeuten als sanfte Therapieform bereits seit vielen Jahren eingesetzt. EMS unterstützt die Behandlung und fördert die Genesung u.a. von Rückenschmerzen, muskulären Dysbalancen, Harninkontinenz, Beckenbodenschwäche und Muskelverspannungen. Desweiteren eignet sich EMS hervorragend zur gesundheitlichen Vorsorge.

Die Elektrotherapie wird u.a. in unterschiedlichen Frequenzspektren wie Nieder-, Mittel- und Hochfrequenztherapie unterteilt.

Das eingesetzte EMS-Therapieverfahren arbeitet ausschließlich mit niederfrequenten Reizströmen.

Reizströme lösen an erregbaren Zellen spezifische Antworten aus, wie zum Beispiel bei Nervenzellen das Aktionspotenzial und bei Muskelzellen eine Kontraktion. Bei Reiz- oder Impulsstrom handelt es sich um rhythmisch ansteigenden und abfallenden Strom mit einer Frequenz zwischen 0,1 und 1.000 Hz. Sie werden zur Linderung von akuten Schmerzen, der Behandlung atrophierter und geschwächter Muskulatur und der Behandlung peripherer Lähmungen eingesetzt. Während der EMS-Therapie auftretende Angleichungserscheinungen werden im Behandlungsverlauf akkommodiert.

 

Spezifische Wirkung der Frequenzen:

5 - 30 Hz: Schmerzlinderung und Durchblutungsförderung

20-25 Hz: Aktivierung des Parasympathikus

50-90 Hz: Optimale Reizung der quergestreiften Muskulatur

   100 Hz: Sympathikusdämpfung, Schmerzlinderung,

               Analgesierung, Detonisierung